Vier Generationen, ein Zuhause

Seit Jahrzehnten ist die Krochmannstraße 68 für Familie Majetic mehr als nur eine Adresse: Sie ist ein Stück Familiengeschichte. Denn hier in Winterhude leb(t)en vier Generationen, verbunden durch Erinnerungen, Nachbarschaft und ein Zuhause, das über die Zeit Bestand hat.

Wenn Claudia Majetic (geborene Schult) aus dem Fenster ihrer Wohnung in der Krochmannstraße schaut, sieht sie nicht nur ein Viertel, sondern ihre Geschichte. „Hier sind wir alle groß geworden“, erzählt sie. In diesem Haus wuchs sie gemeinsam mit ihrer Schwester auf. Und auch ihre eigenen Töchter verbrachten in dem Haus ihre Kindheit.

Die Verbundenheit der Familie mit dem Quartier reicht zurück bis in den Zweiten Weltkrieg. Ihr Vater wuchs gleich um die Ecke im Dreistücken bei seinen Großeltern auf – damals ein Zuhause voller Geschichten.

Eine davon erzählt die Familie noch heute: „Kurz nach dem Krieg fand mein Urgroßvater eine Fliegerbombe auf dem Dachboden, einen Blindgänger, der dort eingeschlagen war“, berichtet Claudia Majetic. Ohne lange zu zögern, lud er sie auf eine Schubkarre und brachte sie zum damaligen Sprengplatz im Stadtpark. „Er war während des Krieges im Kongo gewesen, da hatte er keine Angst vor so etwas“, sagt die 49­Jährige.

Ende der 1960er ­Jahre zogen ihr Vater und ihre Mutter in die Krochmannstraße 68, ins gleiche Haus, das für die Familie bis heute ein fester Anker geblieben ist. „Damals haben wir viel mit den Nachbarn gefeiert, zum Beispiel Silvester auf dem Trockenboden“, erinnert sich Claudia Majetic. Die Kinder spielten im Keller Verstecken und jeder kannte jeden. „Es war fast wie auf dem Dorf, nur eben mitten in der Stadt“, sagt sie. Viele der damaligen Nachbarn wohnen noch immer im Quartier – oder ihre Kinder.

Claudia Majetics große Tochter wohnt ebenfalls inzwischen wieder in der Krochmannstraße 68 – in der ehemaligen Wohnung ihrer Großeltern. „Auch die Tochter meiner Schwester ist in unserem Haus eingezogen“, lacht sie. Was sie an Winterhude lieben? „Wir haben es nah zur Arbeit, Einkaufsmöglichkeiten sind gleich um die Ecke, der Stadtpark ist gegenüber und wir mögen die Leute.

Mehr geht eigentlich nicht“, so die medizinische Fachangestellte. Viele der Nachbarn kennt sie noch aus Kindertagen. „Hier grüßt man sich, hält einen Klönschnack im Hausflur, hilft sich gegenseitig. Wir wohnen alle gerne hier und fühlen uns verbunden“, sagt sie.

Damit steht Familie Majetic stellvertretend für das, was die Wichern Baugesellschaft ausmacht: Verlässlichkeit, Gemeinschaft und ein Zuhause, das Generationen verbindet.

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Bildunterschrift
Daheim in Winterhude: Claudia Majetic und ihre Tochter Lana in der Krochmannstraße

Fotos: Jonas Radtke